Paradeiser Marillen Suppe aka Obstsalat zum Trinken

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Suppenzeit – Her mit den Tomaten ääähhh Paradeisern! ;)

Egal ob Röster, Marmelade, Chutney, oder Knödel: Ich glaube es gibt keine Form in der ich Marillen nicht mag.

Ihre süße leicht säuerliche Note und das fruchtige Aroma verleihen sowohl süßen, als auch pikanten Speisen immer wieder das gewisse Etwas.

Nachdem ich die „Klassiker“ alle durch hatte, waren da immer noch ein paar Marillen übrig.
Also war ich auf der Suche nach Alternativen bzw. neuen Rezepten.
Als dann auch noch die Tomaten Ernte von der Terrasse verkocht werden musste, war ganz schnell klar:
Marille und Tomate harmonieren bestimmt wunderbar!

Gesagt getan, gab es kurz darauf auch schon die fertige Suppe.
Das Beste daran? Sie schmeckt nicht nur kalt und warm ausgezeichnet, sondern geht dabei auch noch richtig schnell und einfach.
Vielleicht probiere ich heuer sogar die Suppe einzukochen und in Gläser auf Vorrat für den Herbst / Winter abzufüllen. Gerade in der kälteren Jahreszeit nehme ich gerne Suppen mit in die Arbeit.
Und so hat man dann auch, wenn es keine saisonalen Tomaten bzw. Marillen mehr gibt, immer noch ein Gläschen Sommer im Vorratsschrank stehen, auf das man zurückgreifen kann. :)

So jetzt hab ich aber lange genug geredet – nichts wie ran an die Kochlöffel und Pürierstäbe.

Tomaten Marillen Suppe

Portionen: 2 – Dauer: 30 min –  Schwierigkeit: einfach

Ihr benötigt:

250 g Cherrytomaten
5-6 Stück Marillen (Achtet hier wirklich auf die Qualität, denn aus faden wässrigen Marillen, kann man keine gute Suppe machen ;) selbiges gilt natürlich auch für die Tomaten)
eine mittlere Zwiebel
200 ml Wasser
1 EL Honig
Spritzer Zitronensaft
eine Knoblauchzehe
Meersalz
1 TL Butter
Öl zum Anbraten

Optional:
2 Scheiben Brot
eine Knoblauchzehe
frische Kräuter (z.B. Petersilie, oder Thymian)
Meersalz

1.

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
Die Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden.

2.

Tomaten und die Marillen waschen.
Anschließend die Marillen halbieren und entkernen.
Da ihr am Ende alles püriert. Braucht ihr mit den Tomaten und Marillen nicht mehr zu machen – praktisch oder?

3.

In einem Kochtopf etwas Öl zum Anbraten erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen.
Zuerst kommen die Marillen Hälften gemeinsam mit dem Honig zu den Zwiebeln dazu.
Wenn die Marillen dann schön weich sind, die ganzen Cherrytomaten und die Knoblauchscheiben dazugeben und mitandünsten.

4.

Nach ein paar Minuten mit Wasser ablöschen und auf niedriger Stufe simmern lassen.

5.

Während die Suppe einkocht, bereite ich gerne ein paar Croutons zu.
Dazu einfach 2 Brotscheiben mit einer geschälten Knoblauchzehe einreiben und in kleine Würfel schneiden.

Die Würfel brate ich dann in einer Pfanne knusprig an.
Eigentlich braucht ihr dazu kein Fett, wer es aber gerne etwas deftiger hat (mein innerer Schweinehund sabbert gerade), kann etwas Butter dazu geben.

Zu guter Letzt mit Salz und etwas gehackter Petersilie, oder Thymian abschmecken und die Pfanne vom Herd nehmen.

6.

Nach ca. 10 Minuten am Herd, geht es auch schon ans pürieren.
Ich verwende dazu gerne meinen Standmixer, ihr könnt aber auch einfach den Stabmixer verwenden.
Dazu einfach etwas kalte Butter zur Suppe geben und alles auf höchster Stufe pürieren.

Sollte euch die Suppe etwas zu dick sein, könnt ihr auch einfach noch nach und nach etwas Wasser dazugeben. Wenn sie zu dünn flüssig ist, könnt ihr sie auch nochmal einkochen :)

Mit Salz und Zitronensaft abschmecken und fertig ist die Suppe.
Ich rühre in meine Suppen generell gerne ein wenig Sauerrahm beim Servieren ein.
Sieht nämlich  nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch gut.

Viel Spaß beim Nachkochen,
eure Nora

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