Weihnachtskekse: Schneekugeln

Ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent. Passend dazu zeige ich euch heute mal ein Rezept für etwas andere Weihnachtskekse: Schneekugeln.

Der Boden besteht aus einem saftigen Schokoladekuchen, darüber eine Schicht dunkle Schokolade.
Getoppt wird das ganze von einer Raffaello Praline. Hört sich das nicht toll an? :)

Wer keine Raffaello mag, der kann sie einfach durch z.B. ganze Haselnüsse, Macadamia, oder Mandeln austauschen.
In dieser Form nenne ich es immer Schokobrot und es sind die absoluten Lieblings “Weihnachtskekse” von meinem Bruder.

Das ist übrigens keine Werbung für Raffaello. Es sind nur zugegeben, die perfekten Pralinen dafür!


Portionen: ca. 30 Stück – Dauer: 60 min – Schwierigkeit: kinderleicht

Plätzchen

Zutaten für die Schneekugeln:

125 g Butter
110 g Zucker
3 Eier (L)
130 g Kochschokolade bzw. 70 % Schokolade
130 g gemahlene Haselnüsse
50 g Mehl (am Bild die 110 sind falsch :P)
ca. 200 g Kuvertüre
eine Prise Zimt
eine Prise Meersalz
Raffaello bzw. ganze Haselnüsse oder Mandeln für das Topping

1.

Für den Teig in einem kleinen Topf die Butter auf niedriger Temperatur schmelzen und die Kochschokolade einrühren.
Alles gut umrühren und zum Schmelzen bringen.

2.

Währenndessen in einer Schüssel mit dem Handrührgerät Zucker, Eier, Haselnüsse, Zimt und Salz vermischen.

3.

Die geschmolzene Schoko-Butter-Mischung unter den Teig mischen.

4.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

5.

Den Teig in Minimuffin formen abfüllen. Ich verwende diese hier *.
Anschließend ab damit in den Ofen und für ca. 25 Minuten backen.

6.

Die fertigen Mini Küchlein auskühlen lassen. Ich stelle sie dazu einfach kurz nach draußen.
Die ausgekühlten Küchlein dann aus den Form lösen und verkehrt herum auf ein Kuchengitter bzw. Backpapier legenl.

7.

Die Kuvertüre nach Packungsanleitung zubereiten. Anschließend die Schokoküchlein mit einem Löffel mit der flüssigen Glasur bedecken.

Zur Verzierung könnt ihr dann Raffaello, oder ganze Nüsse leicht in die Glasur drücken.
Fertig sind die Weihnachtskekse der anderen Art. :)

  

Ich empfehle euch die Schneekugeln kühl zu lagern, damit der Schokokuchen möglichst lange saftig bleibt.
Ich stelle dazu einfach immer die Keksdose auf die Terasse. Nur aufpassen, dass die Sonne nicht drauf scheint. ;)

Viel Spaß beim Nachbacken,

eure Nora


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Weihnachtskekse: Rumkugeln

Heute gibt es das wohl einfachste und schnellste “Keks”rezept: Rumkugeln

Ideal für alle die nichts backen wollen, aber gerne eine volle Keksdose hätten ohne sich die ganze Küche zu versauen. ;)
Diese schokoladigen Kugeln mit einem Hauch von Zimt gehen wirklich immer. Sie schmecken auch unter dem Jahr und eignen sich schön verpackt auch ideal als Geschenk. Liebe und Freude geht schließlich durch den Magen. Und wer kann schon zu Rumkugeln nein sagen?

Viel Spaß beim Nachkugeln!

Portionen: ca. 30 – 40 Stück (je nachdem wie groß man sie rollt) – Dauer: ca. 60 min – Schwierigkeit: einfach

Rumkugeln Zutaten

Ihr benötigt:

  • 100g Butter
  • Rum (ca. 4-5 EL)
  • 300g Schokolade
    Ich empfehle: 200g Zartbitter- (ab 60%) und 100g Vollmilchschokolade
  • 100g Puderzucker
  • Kakapulver, Schokostreusel oder Kokosflocken zum Verzieren
  • *Tipp: Wer die Kugeln für Kinder machen möchte, der kann auch einfach Vanillepulver statt dem Rum dazu geben.

1. Butter schmelzen.

2. Schokolade zur Butter geben und bei niedriger Hitze schmelzen.

3. Den Puderzucker abwiegen und die Schokolade-Butter-Mischung unter rühren.

4. Den Zimt und den Rum dazu geben.

5. Mischung für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

6. Die Mischung in gleich große Stücke portionieren. Mit der Hand Kugeln formen und diese dann in der Zutat eurer Wahl wälzen.

Ich lasse meine Rumkugeln dann immer auf dem Balkon stehen. Dort bleiben sie schön frisch.

*Tipp: Meine Kekse lagern immer auf der Terasse. Dort ist es schön kalt und die Kekse bleibe länger frisch. Eine Keksdose in der alle Sorten gemischt sind, bleibt in der Wohnung stehen. Wenn eine Sorte ausgeht wird sie wieder nachgefüllt. :)

Weihnachtskekse

Viel Spaß beim Nachrollen!

Eure nonolicious




Weihnachtskekse: Schokoberge

Es ist so weit: Heute stelle ich euch meine absoluten Lieblingskekse vor. Eigentlich sollten sie ja “Diabetes in Keksform” oder so heißen. Aber sie sind einfach so unbeschreiblich gut! Ein Traum aus Schokolade, Schokolade und noch mehr Schokolade. Achja: ein ganzes Glas Nutella ist auch drinnen. ;)

Ursprünglich habe ich das Rezept namens “Kappenzipfel” auf Chefkoch entdeckt. (Danke an die Person, die diese kleinen Bissen Glück erfunden hat!) Seither wurde es über die Jahre optimiert und nun ist es an der zeit euch meine Version davon zu zeigen.

Ich finde ja man kann sie immer essen, aber wenn es sie nur zu Weihnachten gibt, bleiben sie eben etwas besonderes… Zugegeben sie sind etwas aufwendig, aber es lohnt sich!! ALso macht euch bereit für den ultimativen Schoko-Schock. Ich garantiere euch: Sie machen ab dem ersten Bissen süchtig. ;)

Portionen: ca. 2 Blech (Keksdose voll) – Dauer: je nachdem wie geschickt ihr seit ;) ca. 2.5-3 Stunden (inkl Ruhzeit) – Schwierigkeitsgrad: Nerven von ungeduldigen Personen können durchaus strapaziert werden. :P

Weihnachtskekse

Ihr benötigt:

Für die Kekse:

100g Haselnüsse gemahlen
100g Puderzucker
260g Mehl
2 EL Kakaopulver
halber Teelöffel Backpulver
200g Butter
3 Eigelb
Prise Salz
etwas Zimt

Für das Schokotopping:

200g Kuvertüre (dunkel)
50g Kokosfett
1 Glas Nutella (450g)

zusätzlich:

ca. 200 g Kuvertüre (dunkel) zum Überziehen
Spritzbeutel inkl Tülle. (KEIN Muss: Alternativen werden direkt im Rezept vorgeschagen.)

1.

Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. Dann 15 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

2.

Nun den Keksteig herausnehmen und in gleichmäßige ca. walnussgroße Kugeln aufteilen und rollen.
Die Kugeln auf einem mit Backpapier belegten Blech mit ca. 5cm Abstand dazwischen auflegen.

Dann wie auf dem Bild mit dem abgewinkelten Zeigefinger eine Delle in die Kugel drücken. Achtung: Den Keks dabei nicht durchdrücken.

Nutella Kekse

Weihnachtskekse

3.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

4.

Die Kekse für ca. 15 Minuten backen. Dann zum Auskühlen nach draußen stellen. (Wenn ihr so ungeduldig seit wie ich.)

5.

Für das Topping:

Das Kokosfett in einem Topf schmelzen und 200 g Kuvertüre dazu geben. Die Mischung vom Herd nehmen und die Nutella unterrühren.

Je nach Art des Aufspritzens kommt das Topping nun in den Kühlschrank oder nicht. :)

6.

Soooo… Jetzt kommt der etwas komplizierte Teil:

Auftragen des Toppings

Ich kann ziemlich ungeduldig sein. Da ist dieses Rezept dezent ungeeignet, deshalb gibt es jetzt mehrere Arten die Kekse fertig zu machen.

Zuerst die Version für Ungeduldige:

Ich mache die Kekse am Balkon fertig. Dazu rühre ich das frische, nach der Zubereitung UNGEKÜHLTE Topping mit einem Löffel regelmäßig draußen um bis es die richtige Konsistenz hat. (Das geht bei den richtigen Minustemperaturen ziemlich flott, also aufpassen)
Leider ist das auch die mühsamste Art, da es draußen meistens so kalt ist, dass die Masse beim Aufspritzen sofort fest wird. An und für sich gut, warum ich es ja draußen mache, leider wird sie nur auch im Spritzbeutel sofort fest. Das ist dann weniger gut, deshalb heißt es schnell sein und eventuell zwei Spritzbeute verwenden von denen einer immer drinnen im “warmen” lagert. :)

nutella ganache

Wem es also zu mühsam ist im Wintermantel draußen zu stehen und andauern die Spritztülle unter warmen Wasser zu wärmen, dem würde ich die klassische Variante vorschlagen:

Das Topping im Kühlschrank runterkühlen, bis es cremig und trotzdem fest genug zum Aufspritzen ist. Dann in aller Ruhe im Warmen die Masse aufspritzen und die Kekse nach draußen stellen. (Es sollte wirklich kalt sein, also unter 5 Grad, damit die Kekse schön fest werden.)

Und wer es ganz schnell UND einfach haben möchte, der kann einfach das flüssige Topping nehmen und es mit einem Löffel in die Mitte der Kekse geben. Schmeckt auch super toll! Ihr könnt dann aber die Menge des Toppings halbieren.

7.

Zu guter Letzt schmilzt man die Kuvertüre und verteilt mit einem Löffel die flüssige Schokolade über den Schokobergen.

Weihnachtskekse

Wer will kann noch ein paar gehackte Haselnüsse darüber streuen, oder die Spitzen anschließend in weiße Schokolade tunken für “richtige” Berge.

Weihnachtskekse

Viel Spaß beim Nachbacken.
Ich hoffe die Schokoberge erfüllen euch ebenso mit so viel Glück wie mich!

Eure nonolicious




Weihnachtskekse: Zimtkipferl

Alle Jahre wieder… schaffen es die Zimtkipferl in meine Keksdose.

Das Verrückte ist, dass ich selber ja eigentlich gar nicht so der Keksfan bin. Ich hasse dieses Knirschen zwischen den Zähnen. Kennt das jemand oder bin ich hier die einzige? Außerdem finde ich das Backen selber jedes Jahr total mühsam.. die ganze Küche sieht aus wie ein Saustall und egal wieviele Jahre Übung ich habe, meine Kipferl sehen immer noch eher mehr nach den deformierten Plastilin-Figuren aus meiner Kinderzeit aus.

Wenn es nach mir ginge, würde ich jedes Jahr einfach nur die Nutellaberge (Zugegeben die sind so ca. die aufwendigsten Kekse, aber es lohnt sich!) und die Rumkugeln machen. Beide schön schokoladig und so gar nicht knirschig. ;P (Die Rezepte dazu folgen.) Aber es kommen dann doch immer wieder die Kekswünsche der Lieblingsmenschen dazwischen… Was tut man nicht alles für die Liebsten? Und mit viel Milch knirschen sie dann oft auch gar nicht so. ;)

Und so machte ich mich zum Leid von Mr. Licious, der wie sich rausstellte eher mehr der Keksesser, als der Keks-Bäcker ist, letzten Sonntag an einen Keksbackmarathon! 8 Sorten an einem Tag sollten es werden. Naja 7 haben wir geschafft. Die Masse für die weißen Rumkugeln steht immer noch im Kühlschrank und wartet darauf gerollt zu werden. *hust*

Aber genug gejammert! Dank der Hilfe von Mr. Licious und den talentieren Händen von meinem Bruder (ich glaub das Kipferlform-Gen hat er geerbt) hat dann am Ende doch alles geklappt und sogar Spaß gemacht. Also an die Backbleche – fertig – los!

Portion: 2 Bleche – Dauer: 1,5h – Schwierigkeit: kinderleicht

Ihr benötigt:

  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 110g Grießzucker (Den verwende ich immer zum Backen, da er viel feiner ist, als normaler Kristallzucker.)
  • 2 TL Zimt
  • 50g Mandeln gemahlen
  • 50g Haselnüsse gemahlen
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

1. Die Butter auf der Heizung weich werden lassen. (Achtung: “Öffnung” nach oben, sonst kann es ganz schnell in einer Sauerrei enden. Habe ich gehört… *räusper*)

2. Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Falls der Teig zu klebrig ist, einfach nach und nach mit etwas Mehl bestäuben.

3. Den Teig zu einer Kugel formen und für 20-30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

4. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

5. Den Teig in ca. walnussgroße Stücke aufteilen und daraus Kipferl formen.
Falls der Zeig zu “hart” sein sollte, dann einfach die Kugeln eine Zeit in den Händen kneten. Ihr müsst beim Formen gar nicht so übergenau sein, da der Teig im Ofen so oder so ordentlich aufgeht und die Kanten dadurch schön rund werden. :) Also ruhig etwas mehr Platz zwischen den Kipferln frei lassen.
Ab damit in den Ofen und für ca. 10-15 Minuten backen lassen.

*Tipp: Die Kipferl wirken frisch aus dem Ofen noch leicht weich, werden aber beim Auskühlen hart.

6. Die Kipferl durch ein Sieb mit Puderzucker bestreuen und ab damit in den Mund… ääh natürlich in die Keksdose! :)

Viel Spaß beim Nachbacken,

Eure nonolicious