Weihnachtskekse: Zimtkipferl

Weihnachtskekse: Zimtkipferl

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Alle Jahre wieder… schaffen es die Zimtkipferl in meine Keksdose.

Das Verrückte ist, dass ich selber ja eigentlich gar nicht so der Keksfan bin. Ich hasse dieses Knirschen zwischen den Zähnen. Kennt das jemand oder bin ich hier die einzige? Außerdem finde ich das Backen selber jedes Jahr total mühsam.. die ganze Küche sieht aus wie ein Saustall und egal wieviele Jahre Übung ich habe, meine Kipferl sehen immer noch eher mehr nach den deformierten Plastilin-Figuren aus meiner Kinderzeit aus.

Wenn es nach mir ginge, würde ich jedes Jahr einfach nur die Nutellaberge (Zugegeben die sind so ca. die aufwendigsten Kekse, aber es lohnt sich!) und die Rumkugeln machen. Beide schön schokoladig und so gar nicht knirschig. ;P (Die Rezepte dazu folgen.) Aber es kommen dann doch immer wieder die Kekswünsche der Lieblingsmenschen dazwischen… Was tut man nicht alles für die Liebsten? Und mit viel Milch knirschen sie dann oft auch gar nicht so. ;)

Und so machte ich mich zum Leid von Mr. Licious, der wie sich rausstellte eher mehr der Keksesser, als der Keks-Bäcker ist, letzten Sonntag an einen Keksbackmarathon! 8 Sorten an einem Tag sollten es werden. Naja 7 haben wir geschafft. Die Masse für die weißen Rumkugeln steht immer noch im Kühlschrank und wartet darauf gerollt zu werden. *hust*

Aber genug gejammert! Dank der Hilfe von Mr. Licious und den talentieren Händen von meinem Bruder (ich glaub das Kipferlform-Gen hat er geerbt) hat dann am Ende doch alles geklappt und sogar Spaß gemacht. Also an die Backbleche – fertig – los!

Portion: 2 Bleche – Dauer: 1,5h – Schwierigkeit: kinderleicht

Ihr benötigt:

  • 250g Mehl
  • 200g Butter
  • 110g Grießzucker (Den verwende ich immer zum Backen, da er viel feiner ist, als normaler Kristallzucker.)
  • 2 TL Zimt
  • 50g Mandeln gemahlen
  • 50g Haselnüsse gemahlen
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen

1. Die Butter auf der Heizung weich werden lassen. (Achtung: “Öffnung” nach oben, sonst kann es ganz schnell in einer Sauerrei enden. Habe ich gehört… *räusper*)

2. Alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Falls der Teig zu klebrig ist, einfach nach und nach mit etwas Mehl bestäuben.

3. Den Teig zu einer Kugel formen und für 20-30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

4. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.

5. Den Teig in ca. walnussgroße Stücke aufteilen und daraus Kipferl formen.
Falls der Zeig zu “hart” sein sollte, dann einfach die Kugeln eine Zeit in den Händen kneten. Ihr müsst beim Formen gar nicht so übergenau sein, da der Teig im Ofen so oder so ordentlich aufgeht und die Kanten dadurch schön rund werden. :) Also ruhig etwas mehr Platz zwischen den Kipferln frei lassen.
Ab damit in den Ofen und für ca. 10-15 Minuten backen lassen.

*Tipp: Die Kipferl wirken frisch aus dem Ofen noch leicht weich, werden aber beim Auskühlen hart.

6. Die Kipferl durch ein Sieb mit Puderzucker bestreuen und ab damit in den Mund… ääh natürlich in die Keksdose! :)

Viel Spaß beim Nachbacken,

Eure nonolicious

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